Was Wohneigentum kostet, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2018

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Franz J. Sartor, Helmut Keller: Wohnwirtschaftliche Immobilienfinanzierung, Ein praxisorientierter Leitfaden für Immobilieninvestoren, Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2017, Softcover, 337 Seiten, ISBN: (print) 978-3-11-042786-7, Preis: 39,95 Euro

Das Buch über Immobilienfinanzierung ist als Lehrbuch konzipiert. Es macht den Eindruck einer Neuauflage eines schon vorhandenen Standardwerks. Doch es ist im Gegenteil die erste Auflage eines zukünftig aktualisierbaren ökonomischen Fachbuchs.

Das Inhaltsverzeichnis lässt sich unter www.degruyter.com im Internet als PDF herunterladen. Das Buch ist als Lehrbuch konzipiert, lässt sich aber auch ökonomisches Fachbuch verwenden. Es wäre ein geeignetes Nachschlagewerk für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Immobilienabteilung in einer Bank, für Makler, Vertreterinnen und Vertreter von Bausparkassen und nicht zuletzt für Bauherren.

Die Nachfrage nach Wohneigentum ist bei Familien mit Kindern am stärksten. Da sie seit Jahren gleichbleibend hoch ist, „können Hauseigentümer damit rechnen, die eigene Immobilien – unattraktive Standorte ausgenommen – später mit Gewinn verkaufen zu können.“ (S. 2)

Die kurzfristige Entwicklung der steigenden Grundstückspreise kann man in tabellarischer Form nachlesen. (Vgl. S. 10).

Die Fülle von Themen und Fakten macht es mir unmöglich weitere Aussagen und Tabellen zu zitieren. Wer bestimmten Sachfragen nachgehen möchte, kann das Stichwortverzeichnis zu Hilfe nehmen. Das Beratungsbuch zur Immobilienfinanzierung lässt sich demnach gut als Nachschlagewerk verwenden.

Man konnte vor einigen Tagen in der Zeitung lesen, dass ein drittel aller Bauherren mit der Kalkulation nicht auskommen. Wenn man die sechsstellige Höhe von Baugeld bedenkt, dürfte der Preis für dieses Buch von 39,95 Euro nicht zu gering erscheinen, zumal wenn durch die Lektüre unnötige Verluste vermieden werden können.

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